Frohes Schaffen – das kleine ZDF-Fernsehspiel vom 12.05.2014

Im kleinen Fernsehspiel vom 12.05.2014 unter dem Titel „Frohes Schaffen“ widmet sich Konstantin Faigle dem Thema Arbeit in Form einer essayistisch-satirischen Doku-Fiktion. „Der moderne aufgeklärte Mensch ist nicht frei von Irrglauben und geistigem Zwang. Er hat längst einen anderen Gott erwählt: Die Arbeit.“ so die Kurzbeschreibung des ZDF. Interessant, unbedingt anschauen, denn Arbeit geht uns alle etwas an! Oder etwa nicht?

Zu sehen ist es online unter diesem Link.

Advertisements
Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Stellenausschreibungen – HBS-Projekt „Partizipationspraktiken in Genossenschaften“ in Chemnitz

Hier die Ankündigung für unser in Chemnitz im Juni beginnendes Projekt:

An der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Technischen Universität Chemnitz sind an der Professur für Organisation und Arbeitswissenschaft (Prof. Dr. Rainhart Lang) und an der Juniorprofessur Europäisches Management (Jun.-Prof. Dr. Ronald Hartz) je eine 75%-Stelle als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in ab 1. Juni 2014 oder nach Vereinbarung befristet für die Dauer von 2,5 Jahren im Rahmen des von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Projekts „Partizipationspraktiken in Genossenschaften“ zu besetzen. Das Projekt wird kooperativ von beiden Lehrstühlen unter der Leitung von Dr. Irma Rybnikova und Jun.-Prof. Dr. Ronald Hartz durchgeführt. Die Gelegenheit zur Promotion ist gegeben. Bewerbungen sind bis 30. April 2014 möglich.

Die Stellenausschreibungen als PDF:

Stellenausschreibung_Chemnitz_Orga

Stellenausschreibung_Chemnitz_JP EMA

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Netzwerktreffen 2014: Call for „Vorträge“

Am 18. und 19. September findet das nächste Netzwerktreffen statt, diesmal in Flensburg. Das Thema des diesjährigen Treffens: „Missachtete Anerkennung und anerkannte Missachtung: Soziale und ökonomische Aspekte des Wandels von Erwerbsarbeit“. Der Call for „Vorträge“ läuft ab sofort. Weitere Informationen gibt es hier: hbs_netzwerk_pao_2014_Call

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

CfP – Momentum Kongress zum Thema Emanzipation, 16.-19. Oktober 2014

[Ursprünglich veröffentlicht unter http://www.kritische-organisationsforschung.de/]

Noch bis zum 14. April können Abstracts für die Momentum14 Tagung eingereicht werden. Leitthema des im österreichischen Hallstatt stattfindenden Kongresses ist “Emanzipation”. Für Organisationsforscher_innen dürfte insbesondere der Track “Organisierte Emanzipation?” von Interesse ein.

Zur Kongress-Seite und zu einem ausführlichen Flyer geht es hier:

http://momentum-kongress.org/momentum14-emanzipation-16-19-oktober-2014#more-2236

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

Tödliche Jagd auf Gewerkschaftler in Kolumbien

Wagen wir einen Blick über den Tellerrand. Heute: Kolumbien.

Tödliche Jagd auf Gewerkschaftler in Kolumbien

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Workshop „hbs-forschungsnetzwerk personal, arbeit, arganisation“ am 27.09. und 28.09.2013

Das zehnte Treffen des Netzwerkes fand diesmal an der Universität Lüneburg statt. Insgesamt gab es acht Vorträge, die von Netzwerkmitgliedern und eingeladenen Referenten gehalten wurden (das Programm des Treffens finden Sie hier). Marjaana Gunkel (Universität Lüneburg) trug Befunde einer empirischen Untersuchung vor. Sie behandelte die Frage, welche Faktoren die Bereitschaft von Studierenden bestimmen, später im Ausland zu arbeiten. Ingo Winkler (Universität Sonderburg, Dänemark) stellte eine qualitative Studie über dänische Leiharbeiter vor: Wie verarbeiten Leiharbeiter die unsichere Arbeitssituation, wie geben sie dieser Sinn, und was lässt sich daraus für die Identität von Leiharbeitern ableiten? Alexander Egeling (Helmut Schmidt-Universität Hamburg) skizzierte die Grundlagen seines Dissertationsprojektes. Seine Arbeit geht der Frage nach, was Arbeitgeber zur Mitgliedschaft in einem Arbeitgeberverband bewegt. Robert Kirschner (Verdi-Gewerkschaftssekretär) stellte uns plastisch die Situation der Arbeitskräfte in Lebensmittelmärkten vor. Besonders prekär sind die Bedingungen häufig in solchen Märkten, die aus den Konzernen ausgegliedert werden und damit nicht mehr unter den jeweiligen Flächentarifvertrag fallen. Zudem diskutierte er mit uns gewerkschaftliche Ansatzpunkte und Strategien zur Verbesserung der Arbeits- und Entlohnungsbedingungen. Warum die Personal- und Organisationsforschung einseitig an Arbeitgeberinteressen orientiert ist und welche Spielräume es für eine andere Forschungsrichtung gibt, war das Thema des anschließenden Referats von Werner Nienhüser (Universität Duisburg-Essen).

Der zweite Tag des Treffens begann mit einem Vortrag von Max Kohlmann. In seinem Dissertationsprojekt geht es u.a. um die Frage, was ein „fortschrittsfähiges Unternehmen“ ist – eine Organisation, die insbesondere in der Lage ist, die Bedürfnisse ihrer Mitglieder zu befriedigen und gleichzeitig handlungs- und lernfähig zu sein. Außerdem wurden Möglichkeiten diskutiert, den Grad der Forschungsfähigkeit zu messen. Karin Reichel (Harriet Taylor Mill-Institut der Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin) berichtete erste Befunde aus einem Projekt über den Qualifizierungsbedarf für Frauen in Aufsichtsräten. Ziel ist die Entwicklung eines entsprechenden Weiterbildungskonzeptes. Der Vortrag von Albert Martin (Universität Lüneburg) bildete den Abschluss des Netzwerktreffens. Martin stellte Modellierungen zu den Bedingungen eines „sozial induzierten Opportunismus“ vor. Anders gesagt: Wie kommt es, dass sich immer stärker egoististische Motivationen durchsetzen und sozial verfestigen?

Alles in allem ergaben die Vorträge eine gelungene Mischung – nicht zuletzt auch im Verbund mit den kritisch nachfragenden Diskussionen – aus bodennahen empirischen Befunden, theoretischen Durchdringungen und politischen Reflexionen.

Last but not least: Thorsten Jochims gilt Dank für die Organisation, ebenso danken wir der Hans Böckler-Stiftung für die finanzielle und ideelle Unterstützung; Frau Claudia Müller von der Stiftung hat uns wie schon bei vorherigen Treffen bei der Organisation tatkräftig zur Seite gestanden.

Veröffentlicht unter Veranstaltungen | Kommentar hinterlassen

Betriebsrat für VW-Werk in den USA

Employment Relations

Der Betriebsrat von Volkswagen will einen Betriebsrat im Werk des Unternehmens in Chattanooga, USA. „Demokratie endet für uns nicht an den Werkszäunen“, sagt Bernd Osterloh, Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrats von Volkswagen, in der FAZ. US-Senator Bob Corker hält es der Süddeutschen Zeitung zufolge für „… „schrecklich naiv“ zu glauben, „das deutsche Modell nach Amerika zu exportieren zu können“…“: Corker formuliert es in einem Interview so: „VW would become ‚laughingstock'“. Ein Betriebsrat kann in den USA nur über eine Gewerkschaft im Betrieb durchgesetzt werden. Corker will jedoch nicht, dass die Werksleitung mit der United Auto Workers Union über die Einrichtung eines Betriebsrates verhandeln muss – das Werk soll gewerkschaftsfrei bleiben (siehe dazu auch den Bericht in der TAZ).

Das bleibt spannend….

Ursprünglichen Post anzeigen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen